Landleben

Schnell ein paar Fotos, ehe ich am Küchentisch einschlafe. Das Landleben ist anstrengend, und wir fallen meist spätestens um elf abends völlig fertig ins Bett.

Gestern hat Leo einen Kompostverschlag zurechtgezimmert und am Ende des Gemüsegartens aufgebaut.

Morgens waren wir in der «Villa Verde», einem Gartencenter ganz in der Nähe, und haben Tomaten-Rankstäbe und drei Lavendelpflanzen gekauft. Die Pflanzen habe ich nachmittags in das Blumenbeet vor der Fensterfront eingepflanzt, nachdem ich es vom Unkraut befreit habe. Ich liebe Lavendel, dieser Geruch hat so was typisch südfranzösisches.

Dies ist eines unserer Fundstücke beim Umgraben des Ackers. Neben einem kaputten Kerzenständer und einer kleinen Bodenfliese. Immer wieder spannend.

Heute hat Leo dann das Tomatenbeet hergerichtet, und wir haben anschließend 22 unserer 34 Tomatenpflanzen dort neben den Rankstäben eingegraben. Der Rest folgt morgen oder übermorgen. Nicht genug damit, dass wir selbst so viele Pflanzen haben, unsere Nachbarin Marie hat uns auch noch eine Tomatenpflanze geschenkt, die schwarze Tomaten produzieren soll. Da bin ich gespannt.

Wir haben noch jede Menge anderer Sachen ausgesät, teils in Töpfe (ich), teils direkt ins Feld (Leo hier auf dem Bild). Also es gibt kaum was an Gemüse, was bei uns im Garten nicht wachsen wird. Zumindest hoffen wir, dass das alles auch wächst.
Wie in den letzten drei Tagen sah es auch heute abend sehr nach Gewitter aus, der Himmel wurde pechschwarz und es fing an, fürchterlich zu stürmen. In den letzten Tagen ist das Gewitter immer abgezogen, ohne dass es einen Tropfen geregnet hätte. Aber heute kam dann endlich (kurz nachdem dieses Foto entstand) der dringend benötigte Regen, in Sturzbachform. Es regnete so heftig, dass es mal wieder durchs Dach tropfte, neben dem etwas maroden Schornstein. Aber sowas lässt uns mittlerweile relativ kalt, da wird halt ein Eimer druntergestellt und demnächst die Dachziegel ausgewechselt.

Unser Olivenbäumchen hat auch Blüten bekommen. Also werden wir uns bald auch noch über die Verarbeitung von Oliven Gedanken machen müssen.

Kommentare (5)

  1. Das sieht ja alles schon total vielversprechend aus!
    … und wenn´s mit dem Vermieten nicht so läuft, stehst Du halt mit einem Stand auf dem Wochenmarkt und verkaufst Gemüse und einarmige Püppchen und bemalst die beschädigten Dachziegel als Deko :lol:

    Liebe Grüße, Dorit

  2. Jetzt weiss ich, ihr wollt euer Geld hier als Gemüsebauer verdienen. Was macht man denn mit 34 Tomatenpflanzen? :love: Das gibt im Endeffekt doch bestimmt mehr als 150 kg Tomaten ab.

  3. Genau, wir stellen dann ein Schild an die Straße “Prix choc !! – Panier de légumes 10 €” (oder heißt es “aux légumes”??) und verkaufen das, was wir selbst nicht brauchen :yes:

  4. That doll is very frightening. Perhaps you should use it as a scarecrow.
    I hope you have also planted leeks and rhubarb?
    Did you get chance to see any of the Royal Wedding? It was great. We had a party for the patients to celebrate.
    Love to you both.
    D x

  5. Of course we have leeks and rhubarb. We have everything ;-)
    I missed the wedding – we haven’t got an antenna yet. But I don’t miss TV at all.

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