Uns gehts gut

Momentan bin ich ein wenig faul mit meinen Berichten hier. Tagsüber komme ich nicht dazu, und abends ist es einfach schöner, draußen zu sitzen, den Sternenhimmel anzuschauen und den Grillen zu lauschen, als am Computer zu sitzen. Heute abend waren die Mücken draußen aber etwas nervig, deswegen gibts jetzt hier was zu lesen.
Unser Wetter hier ist sehr schön, sommerlich heiß, abends kühlt es auf angenehme Temperaturen ab. Gestern war es mal etwas bewölkt, und das haben wir dazu genutzt, mit Rasenmäher und Motorsense dem hohen Gras und Unkraut zu Leibe zu rücken. Wir haben einiges geschafft – und wiedermal denke ich, mit so einem Rasenmähertrecker wäre es bestimmt viel einfacher, das ganze Gelände hier zu mähen. Und würde auch mehr Spaß machen. Na mal sehen, vielleicht legen wir uns ja tatsächlich mal so ein Teil zu.

Die Deckenvertäfelung ist fertig. Das war eine ziemliche Fiselarbeit – wir wollten den Eichenbalken, der längs durchs Bad geht, ja zum Teil freilassen, weswegen alle Paneelenstücke passgenau abgesägt werden mussten. Es sieht jetzt schon schön aus, und wenn wir dann irgendwann mal die Kanten mit Leisten abgedeckt haben, ist es noch schöner.

Heute hat Leo in die Nische neben der Dusche drei Regalfächer aus Gipskartonplatten gebaut. Wir hatten überlegt, in die Fächer Beleuchtung einzubauen, aber dort werden vermutlich nur Handtücher oder so liegen, und die zu beleuchten, wäre etwas übertrieben. Auch dies Regal sieht jetzt schon wunderschön aus :smile:

Es ist ja immer so schwierig für irgendwelche Lieferanten, Stromleitungs- oder Telefonleitungsreparierer, uns zu finden, da es neben unserer Hausnummer 18 nun dummerweise auch die Nummern 18 a, b und c gibt. Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere Hausnummer jetzt auch an der Seite des Hauses anzubringen, aus der die Leute aus Richtung Cissac kommen. Die Nummern kleben auf einer ehemaligen Küchenfliese, die Leo heute mit der neuen Akku-Kartuschenpistole, von der er sehr begeistert ist, ans Haus geklebt hat. Mal schauen, ob es was nutzt, oder ob auch in Zukunft alle Leute, die zu uns wollen, in 20 Metern Entfernung auf der Straße stehen bleiben und uns anrufen und fragen, wo denn unser Haus ist.

Schwiegermuttchen beim Start zu ihrer allmorgendlichen Fahrradtour. Vermutlich ist sie mit ihrem Dreirad hier schon bekannt wie ein bunter Hund. Ab und zu wird sie auch von irgendwelchen Leuten angesprochen, aber da sie die Leute nicht versteht, werden wir leider nie erfahren, was die Leute zu ihr sagen.

Das erfreut uns jeden Tag aufs neue: die tägliche Ernte. Hier sind es grüne und gelbe Zucchini, eine Gurke, Paprika, Tomaten, Aubergine, Möhren, Radieschen und Minze. Die Zucchini-Zeit scheint fast vorbei zu sein, aber die Tomatenpflanzen hängen noch voll, da gibt es die nächste Zeit noch einiges zu ernten. Sehr schön.

Für Dorit, die wissen wollte, was die Pinie macht. Sie ist hier in der Mitte zu sehen und hat ein paar Geschwisterlein bekommen. Ich hatte die restlichen Kerne auch noch eingepflanzt, und daraus sind vier weitere Pinien entstanden. Eigentlich waren es fünf, aber die fünfte wollte nicht so recht und sieht jetzt nicht mehr sehr lebendig aus. Aber das reicht auch, denn wenn die alle gut weiterwachsen, werden wir ja einen richtigen Pinienhain haben.

Kommentar (1)

  1. BOAH!!! CHAPEAU-CHAPEAU-CHAPEAU für die Vertäfelung, sieht wirklich klasse aus! Was für eine Arbeit!!! Toll!

    Was gab´s nach der Ernte zu Essen? Ich schätze mal Ratatouille und Gurkensalat, kommt das in etwa hin?

    Und super, dieser Pinienhain, vor allen Dingen “HAIN” :lol:

    Liebe Grüße, Dorit

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