WmdedgT – März 2019

Heute ist der fünfte, und Frau Brüllen fragt wie an jedem fünften eines Monats wieder “Was machst du eigentlich den ganzen Tag”, kurz WmdedgT. Ab heute abend ist dann hier in ihrem Blog zu lesen, was die anderen, die bei der Aktion mitmachen, heute so getan haben.

Was haben wir gemacht? Zuerst das übliche Morgenprogramm, Kaffee, Hundefrühstück, Hühnerfrühstück. Kurz am Computer geschaut, was es Neues gibt. Beim zweiten-Kaffee-holen gehört, wie Leo zu Alexa sagt, sie soll Musik aus “La cage aux folles” spielen. Sie antwortet “Ich finde keine Musik von Lukas Schaufel”. Manchmal hört sie nicht gut, und manchmal ist sie sehr renitent. Dann Wäsche gewaschen.

Gestern war es total stürmisch, aber da sich der Wind heute morgen gelegt hatte und die Sonne schien, habe ich mir die Zeit genommen, mal draußen etwas zu machen. Die zwei Beete links und rechts vom Weg in den Garten habe ich im letzten Jahr schändlich vernachlässigt, und so sehen sie auch aus:

Vorher.

Es ist kaum noch zu sehen, wo der Weg aufhört und das Beet anfängt. Also an die Arbeit. In der Sonne ist es so schön warm, dass es mir in der Jacke zu warm wird und ich im T-Shirt weitermache. Dazu Vogelgezwitscher und Fröschegequake – sehr schön. Frühling.

Spaziergang 1 beendet.

Während ich noch Unkraut ausreiße, kommt Leo mit den Hunden vom Spaziergang wieder. Die ignoranten Köter trampeln natürlich erstmal im frisch entunkrauteten Beet herum.

Nachher.

Mittag. Das linke Beet ist vom Unkraut befreit. Sieht schon wieder etwas besser aus. In den letzten Jahren waren in den Beeten jede Menge Goldlack-Pflanzen, davon sind nur noch ein ganz paar übrig. Angeblich sind die auch nur zweijährig, und ich hatte sie, wenn ich mich recht entsinne, 2013 ausgesät. In den nächsten Tagen werde ich da was Neues aussäen. Und das rechte Beet kommt auch bald dran.

Durst.

Jacques leistet mir kurz Gesellschaft und möchte dann, dass ich ihm den Wasserhahn aufdrehe. Was tut man nicht alles für die Viecher.

Mittagessen.

Mittagessen, das Leo in der Zwischenzeit gekocht hat. Ein sehr ähnliches Foto gab es hier vor kurzem schon mal; es könnte der Eindruck entstehen, dass wir ständig Hühnerbeine auf Gemüsebett essen. Ist aber nicht so. Danach Wäsche aufgehängt.

Mir tut der Rücken weh vom Unkraut-beseitigen. Weshalb ich heute nicht mehr damit weitermache, sondern mich an den PC setze und ein wenig herumprobiere mit Schwarzweiß-Fotos mit ein wenig Farbe. Das Ergebnis gefällt mir schon ganz gut:

Schwarzweiß mit Farbklecks.

Danach bekommen die Hühner einen Nachmittagssnack:

Nachmittagssnack.

Und es wird Zeit für meine nachmittägliche Hunderunde durch den Wald. Überall werden hier momentan große Waldflächen abgeholzt, und die Strecken durch den Wald sehen nun völlig anders aus als vorher:

Abgeholzter Wald.

Während wir unterwegs sind, macht Leo unser “Besucherzimmer” besucherfein. Mangels Besuch in den letzten Wochen wurde es mehr und mehr zur Rumpelkammer. Außerdem hat er Stracchino gemacht; viel sieht man hier noch nicht auf dem Foto, gleich kommen noch verschiedene Zutaten hinzu, dann kommt der Stracchino in kleine Körbe zum Abtropfen:

Stracchino

Eben habe ich noch ein paar Minuten draußen gesessen und gesehen, dass die Fledermäuse schon wieder ums Haus flitzen. Und das war’s für heute.

Kommentare (6)

  1. “Musik von Lukas Schaufel”
    ich kann nicht mehr …
    :lol: :lol: :lol:

    und:
    an dem Schwarzweiß-Foto mit ein wenig Farbe gefällt mir ganz besonders, daß das Spiegelbild auch in Farbe ist :yes:
    das sieht wirklich klasse aus.

    Liebe Grüße aus Münster :hi:

  2. Lukas Schaufel mag ich auch.
    Wie schön, dass du schon Unkraut jäten kannst. Bei uns gab es gestern eine frische Ladung Schnee für den schon meterhohen Schnee ….

Kommentare sind geschlossen.