Einladung zum Work-Camp

Du bist Maurer, Elektriker, Installateur, Fliesenleger, Schreiner, Dachdecker oder einfach handwerklich begabt? Die Vorweihnachtszeit mit ihren überfüllten Parkhäusern in den Innenstädten, den kitschigen Dekorationen in den Schaufenstern und dem Weihnachtslieder-Gedudel in jedem Kaufhaus geht dir tierisch auf den Sack? Du bist ein richtiger Kerl und findest deshalb, funktionierende Heizungen sind was für Weicheier? Du übernachtest gerne auf Luftmatratzen?
Dann habe ich genau das Richtige für dich:
Du fährst mit uns Mitte Dezember für eineinhalb Wochen in das schöne Örtchen Cissac-Médoc und darfst dort deine handwerklichen Fähigkeiten voll ausleben, indem du Wasser- oder Elektroleitungen verlegst, das Bad fliest, Dachfenster einbaust, eine Mauer hochziehst, Fußboden verlegst oder tapezierst! Du wirst mit Ess- und Trinkbarem versorgt, auch um die Luftmatratze brauchst du dich nicht selbst zu kümmern! Außerdem versprechen wir, während der ganzen Zeit garantiert nicht ein einziges Weihnachtslied zu singen!!!
Also melde dich schnell, damit niemand dir den letzten freien Platz vor der Nase wegschnappt. Und sollte es dieses Mal nicht klappen, so hast du vielleicht beim nächsten Work-Camp Anfang 2010 mehr Glück.

Schneller Service

Vor einiger Zeit habe ich mal bei Aldi einen Funkwecker gekauft, der seitdem neben meinem Monitor steht und auch brav die Zeit anzeigt. Nach dem Kauf hatte ich den Verpackungskarton mitsamt der Bedienungsanleitung weggeworfen, denn ich dachte mir, für einen Funkwecker benötigt man ja wohl keine Anleitung – Batterien rein und fertig. Vorletzten Samstag wollte ich nun zum ersten Mal die Weckfunktion benutzen, um mich an eine ebay-Auktion erinnern zu lassen. Obwohl ich normalerweise nicht gerade blöd bin, wenn es darum geht, irgendwelche technischen Geräte zu bedienen oder einzustellen, ist es mir nicht gelungen, diesen Wecker so zu stellen, dass er sich zu der gewünschten Zeit meldete. Er meldete sich gar nicht. Stattdessen habe ich aber von jemandem, der nachmittags zuhause ist, wenn ich nicht zuhause bin, gehört, dass der Wecker nachmittags regelmäßig angeht (und die jeweilige Katze weckt, die grad auf meinem Schreibtischstuhl schläft). Gestern nacht bzw. heute morgen, bevor ich ins Bett gegangen bin und den Computer ausschalten wollte, fiel mein Blick auf den Wecker und ich dachte mir, vielleicht bekomme ich ja über den Hersteller eine Anleitung. Der Hersteller war schnell ergoogelt, und ich schickte um kurz vor eins eine Email dahin. Und oh Wunder, heute morgen um 8 Uhr hatte ich bereits eine Antwort mit einer Bedienungsanleitung als PDF im Anhang! Toller Service, vielen Dank, Firma Krippl

Dreirad

entnervt Ich lerne FahrradfahrenWir sind gerade zu Besuch bei meinem Schwiegermuttchen und waren gestern unterwegs, um für sie ein neues Fahrrad zu begutachten und eventuell gleich zu kaufen. Es sollte kein normales Fahrrad werden, sondern ein Dreirad, so ein «unkippbares» Teil mit Korb auf der Hinterachse. Sie setzte sich auf das Vorführrad und fuhr los, bzw. versuchte, loszufahren, aber landete ständig am Rand des Bürgersteiges, was ich seltsam fand, da sie sonst eine sehr geübte Fahrradfahrerin ist. Als ich mich dann allerdings selbst auf das Fahrrad setzte und zu fahren versuchte, wurde mir klar, wieso sie so unsicher war. So ein Dreirad fährt sich ja völlig anders als ein normales Fahrrad. Man sollte einfach nur gerade draufsitzen und gar nicht erst versuchen, mit dem Körper mitzulenken, denn das funktioniert nicht. Ich war dann ziemlich entnervt und habe es aufgegeben – da muss man das Fahrradfahren ja nochmal ganz neu erlernen.

Das ist übrigens das erste Mal, dass ich von unterwegs blogge. Ich habe so einen Fonic-Surfstick, der ist ideal, wenn man nur selten von unterwegs das Internet nutzen will (nein, ich kriege kein Geld für die Werbung). Und eigentlich schreibe ich dies ja nur, um zu testen, ob das auch alles funktioniert und wie die hochgeladenen Fotos anschließend aussehen.

Adventskalender-Gewinnrätsel

Eine der nettesten Nebenerscheinungen des Internets bzw. beim Bloggen ist ja, dass man Leute kennen lernt, die man im «normalen Leben» vermutlich nie kennengelernt hätte – alleine schon wegen der Entfernung. (Wobei «kennengelernt» natürlich meistens nicht so ganz richtig ist, denn das ist ja kein wirkliches «kennen».) Einer dieser Leute ist z.B. Gorden mit seinem Blog funkygog, zu dem ich irgendwie durch WordPress Kontakt bekommen habe, ich weiß gar nicht mehr wie, und dessen Blog ich gerne lese, weil er zum einen viel über Musik schreibt und zum anderen oft interessante Links veröffentlicht. Dieser Gorden startet nun zum 1. Dezember einen sehr niedlich anzuschauenden Adventskalender, bei dem es was zu gewinnen gibt und bei dem ich auch mitmache – ob mit diesem Blog oder meinem Testblog, weiß ich allerdings noch nicht. Auf jeden Fall lohnt es sich, ab dem 1. Dezember täglich beim Adventskalender vorbeizuschauen und mitzurätseln. Es geht darum, ein Bild zu finden, das sich irgendwo im Internet befindet. Und wer selbst einen Blog hat und eines der Türchen mit einem Hinweis füllen möchte, kann sich noch bei Gorden melden, um mitzumachen.

Bildchen in den Kommentaren

AvatarAls Antwort darauf, wieso manche Leute hier in den Kommentaren immer diesen eher depressiv dreinschauenden Smilie mit der Überschrift «Kein Avatar» und andere Leute ihr individuelles Bild daneben stehen haben, folgende kleine Erklärung:
Ich verwende für die «Bildchen» in meinen Kommentaren den Dienst Gravatar. Dort kann sich jeder registrieren und eine Emailadresse angeben, die er/sie auch in den Kommentaren zum Beispiel in meinem Blog verwendet. Zu dieser Emailadresse lädt er/sie dann ein Bild hoch, das anschließend automatisch neben den Kommentaren erscheint – also wo immer diese Emailadresse verwendet wird, wird auch dieses Bildchen angezeigt, wenn die entsprechende Seite, Blog etc., den Dienst Gravatar eingebunden hat. Ich find’s nett, es hat so einen gewissen Wiedererkennungswert.