12 von 12 im Januar 2019

Auch in diesem Monat gibt es hier wieder 12 von 12, das heißt: 12 Fotos vom 12. Tag des Monats im Blog zeigen. Hier bei Caro sind alle Blogs zu finden, die mitmachen.

Los geht es mit dem Weg zum Einkaufen, durch einen ziemlich grauen und trüben Morgen in Richtung Pauillac. Das, was so hoch in den Himmel ragt, ist der Kirchturm der Kirche Saint-Martin. Auch der trichterförmige Wasserturm weiter rechts ist gut zu erkennen.

Teil eins des Wocheneinkaufs …

… und hier wird der zweite Teil eingekauft.

Was wirklich toll hier in Frankreich ist, ist, dass jeder der etwas größeren Supermärkte eine Frischfisch-Theke hat. Samstags abends gibt es bei uns traditionell Fisch – den morgens gekauften.

Beim Hundespaziergang ist es erst auch noch sehr trübe …

… aber die Wolken verflüchtigen sich immer mehr, der Himmel wird blau und ich schwitze in der Winterjacke. Ein paar Vögel zwitschern, als ob der Frühling vor der Tür steht.

Dann ein Besuch bei den Hühnern. Sie haben ihr eingezäuntes Gelände mittlerweile so verwüstet, dass da kein Gras mehr wächst, daher dürfen sie zur Zeit in den Gemüsegarten. Das bißchen Gemüse, das im Moment dort wächst, hat Leo mit einem flexiblen Zaun eingezäunt, damit die Hühner es nicht wegfressen. Es scheint ihnen sehr gut zu gefallen in dem großen Garten.

Kleiner Imbiss.

Beim Einkaufen zufällig gesehen, und ich fühlte mich Jahrzehnte zurückversetzt :-) Ich kenne sie aus der Schulzeit; irgendwann waren sie verschwunden, dafür gab es dann diese bunten Schokolinsen mit den zwei Buchstaben (ohne Erdnüsse drin). Ich habe zu Hause ein bißchen recherchiert, es gibt sie tatsächlich erst seit kurzem wieder. In Deutschland offensichtlich auch. Sie schmecken “wie früher”, nur die Packung war früher etwas gelber.

Nachmittags dann geärgert. Ich nähe mir gerade eine kuschelige Jacke. Sie ist fast fertig, und beim Annähen der Kapuze hat meine Overlock aus welchem Grund auch immer nicht mehr gescheit genäht und die Naht völlig verhunzt, und ich habe es beim Nähen nicht gemerkt. Die Kapuze hält zwar, aber es sieht natürlich völlig daneben aus. Mal sehen, vielleicht nähe ich was drüber, aber die Lust ist mir erstmal vergangen.

Kurz nach sechs wird es dunkel und die Hühner gehen in ihren Stall, wo sie eingesperrt werden. Der Himmel sieht sehr schön aus.
Einen Nachmittagsspaziergang mit den Hunden gab es natürlich auch, aber ohne Fotos.

Das ist aus dem heute morgen gekauften Fisch geworden: Seeteufel mit Crevetten in Safransoße mit Reis, dazu einen Sauvignon Blanc. Es war seeeehr gut.

Das waren die 12 Fotos vom heutigen 12. Januar. Es gibt noch ein dreizehntes Foto, allerdings von vorgestern:
Wir waren zum ersten Mal in diesem Jahr am Meer, in Hourtin-Plage. Es war zwar kalt, aber toll. Ganz zu Anfang haben wir drei Leute gesehen, ansonsten war der Strand menschenleer.

Gebackenes zum Jahresende

Hier sind nun, wie angekündigt, die Ergebnisse meiner Aktion “Dieses Jahr backe ich keine Weihnachtsplätzchen”. Die hier auf dem Foto hatte ich ja schon vorgestellt, immer wieder gut: Haselnuss-Gelee-Plätzchen.

Das Ergebnis eines der neuentdeckten Rezepte: Nutella-Plätzchen. Und das, obwohl wir in unserem Haushalt normalerweise nie Nutella haben. Aber ich wollte es gerne mal ausprobieren. Praktisch ist ja, dass man mit Nutella drei Zutaten gleichzeitig hat, und zwar reichlich: Fett, Zucker und Haselnussgeschmack. Die Plätzchen sind schnell gebacken, aber das Ergebnis war mehr so naja. Auch das Bekleben mit Weihnachtsdeko hat sie höchstens optisch ein wenig aufgewertet. Aber …

… da wir das Nutella-Zeug sowieso nicht roh essen, habe ich aus der zweiten Hälfte des Glases nochmal einen Teig gemacht und dieses Mal Krokant dazugemischt. Das Ergebnis ist geschmacklich erheblich besser.

Noch ein neues Rezept, noch eins, das ich nicht nochmal machen werde: Marzipanplätzchen. Die Zubereitung hat mich wahnsinnig gemacht. Der Teig war so unglaublich klebrig, er klebte an den Fingern, am Holzbrett, am Teigschaber, und ich war kurz davor, ihn ungebacken in den Mülleimer zu kleben. Irgendwie habe ich es geschafft, einige Teigklumpen in Plätzchenform auf das Backpapier zu kleben, und dann …

… klebten sie in gebackenem Zustand am Papier fest, so dass wir das plätzchenbeklebte Backpapier auch als Dekoration an die Wand hätten nageln könnten. Nachdem ich sie gewaltsam vom Papier entfernt habe, wie die vier, die hier auf dem Foto schon fehlen, schmeckten sie ganz gut.

Auf meiner Suche nach Plätzchenteig NICHT zum Ausstechen fand ich dann dieses schöne Rezept, das tatsächlich so gut funktioniert wie beschrieben: Teigrollen machen, Scheiben abschneiden und backen.

So sehen sie fertig aus. Ich habe getrocknete Cranberries unter den Teig gemischt. Sie schmecken sehr gut, und würden sich wahrscheinlich auch mit anderen Zutaten wie Nüssen, Datteln, Schokostreuseln oder anderem gut machen. Aber das werde ich in diesem Jahr nicht mehr ausprobieren.

Zum Schluss noch was Bewährtes: Haferflocken-Rum-Plätzchen. Auch die sind immer wieder gut.

Und da ich sowieso grad beim Süßkram bin: diesen Kaki-Streuselkuchen habe ich kürzlich gebacken, da ja gerade Kaki-Saison ist. Er war auch nicht schlecht, allerdings würde ich beim nächsten Mal etwas mehr Kaki nehmen als angegeben. Und wenn ich mich an die Backzeit gehalten hätte, wäre der Kuchen schwarz gewesen – 30 Minuten haben gereicht, und davon die letzten 15 mit Alufolie bedeckt. Allerdings ist unser Backofen auch noch immer nicht richtig in Ordnung, so dass wir nur mit Umluft backen können, was gewöhnungsbedürftig ist.

Das Wetter ist alles andere als weihnachtlich. Es hat viel geregnet in den letzten Wochen, entsprechend matschig ist es überall.
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtstage, egal wie das Wetter auch sein mag! Habt eine schöne Zeit!

12 von 12 im Dezember 2018

Zwölf Fotos vom zwölften Tag eines Monats zu zeigen, darum geht es bei der allmonatlichen Mitmach-Aktion 12 von 12 im Blog “Draußen nur Kännchen”. Ich mache heute auch mal mit, auch wenn es hier heute sehr unspektakulär war. Hier sind meine zwölf Fotos, die wie immer durch Anklicken vergrößert werden können:

Kurz nach acht, bei drei Grad und etwas Nebel.

Die Hühner sind auch schon wach und dürfen nach draußen (die andern sechs sind in der Voliere und machen sich über das Körnerfutter her, als ob sie seit Tagen nichts zu essen bekommen hätten).

Eigentlich wollte ich ja nicht. Zu viel anderes zu tun, außerdem gibt das immer so eine Sauerei. Aber dann: na gut, vielleicht die eine Sorte, die müssen nicht ausgestochen werden. Und dann: oh, ein Newsletter, jeden Tag gibt es da ein neues Weihnachtsplätzchenrezept! Na, die da sehen ja auch gut aus! Ah, und die, nur vier Zutaten, das geht bestimmt ganz fix! Also mit anderen Worten: es gibt doch Weihnachtsplätzchen. Der Teig für eine Sorte liegt schon im Kühlschrank. Außerdem habe ich noch eine altbewährte Sorte geplant und drei neue. Ich bin gespannt und werde über die Erfolge bzw. Misserfolge berichten.

Inzwischen sind Leo und die Hunde vom Morgen-Spaziergang zurück. Die Hunde dürfen Mittagsschlaf halten, Leo muss erst kochen.

Auch müde nach der Anstrengung.

Essen ist fertig: Gegrillte Hühnerbeine auf Gemüse. (Unsere Hühner haben alle noch je zwei Beine.)

Nachmittags gehen wir zu viert spazieren, da Leo weihnachtsdekofähiges Grünzeug sammeln will – was vormittags, wenn er alleine mit den Hunden unterwegs ist, nicht gut funktioniert.

Gegen halb sechs. Mond, Nebel und Hunde.
Das Foto hat ja wohl Postkartenpotential, oder?

Eigentlich hatte ich vorgehabt, anschließend noch einkaufen zu fahren, hatte dann aber keine Lust mehr. Stattdessen habe ich den Teig von heute vormittag gebacken.

Und wer Weihnachtsplätzchen backt, darf anschließend auch Weihnachtsbier trinken.

Zum Abendessen hat Leo uns ein paar Schinken-Käse-Törtchen mit Ei gezaubert. Und ja, gleich morgen werden Muffinförmchen aus Silikon gekauft :rolleyes:

Bei der letzten Hunde-Pipi-Runde vorhin war es so richtig nebelig. Auch wenn das auf dem Foto nicht wirklich zu erkennen ist.
Na dann gute Nacht.

WmiedgZ

Die letzte Aktion von “WmdedgT” (was machst du eigentlich den ganzen Tag) am 5. November habe ich verpasst, überhaupt ist der November ja schon fast wieder vorbei. Daher heute mal eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen; damit es auch einen Namen hat (und ich eine Überschrift für diesen Artikel), nenne ich es “WmiedgZ” – Was macht ihr eigentlich die ganze Zeit. :smile: Es ist kaum Aufsehenerregendes passiert, und manches von dem, was passiert, gehört nicht hier in den Blog, daher ist es zur Zeit etwas ruhiger hier. Ein paar Fotos kann ich aber anbieten:

Ein Nachmittag am wunderschönen Lac d’Hourtin im Oktober.

Gastons Geburtstag im Oktober – fünf Jahre alt ist er jetzt.

Ein Nachmittag am wunderschönen Meer im Oktober.

Blick über die Weinfelder Anfang November – noch ist alles grün …

… drei Wochen später.

So sieht es jetzt nicht mehr vor dem Haus aus – die Bäume sind inzwischen fast blätterlos und es muss nicht mehr ständig gefegt werden.

Schöner Himmel Anfang November.

Auf der Fahrt nach Hourtin einen neuen Spazierweg entdeckt. Im Sommer wird dort auf den riesigen Feldern Mais angepflanzt, aber zur Zeit wächst da nichts und man hat kilometerweit freie Sicht. Und absolute Stille ist dort, höchstens mal unterbrochen von einem Vogel. Oder dem Hundegeschnüffel.

Vorletzte Nacht hat es gefroren, was ja nicht allzu oft hier vorkommt. Morgens war es noch klirrend kalt …

… und alles war mit Raureif überzogen.

Und diese hübsche Glasschale mit interessantem Muster ist gar keine hübsche Glasschale mit interessantem Muster, sondern der gefrorene Inhalt der Hühnertränke.
Nun ist es wieder wärmer, grau und regnerisch. So ein Wetter, bei dem sich unwillkürlich die Frage aufdrängt, warum diese Köter eigentlich nicht mal alleine spazierengehen können.

Hier ein Foto einer der Gestalten, die uns bei den abendlichen Hunde-Pipi-Runden begegnen. Leider etwas unscharf.

Und sonst so? Seit letztem Samstag gibt es hier überall und immer mal wieder Straßenblockaden aus Protest gegen die hohen Spritpreise; die Bewegung läuft unter dem Namen “gilets jaunes”, nach den gelben Warnwesten, die die Demonstranten tragen. Ob die Aktion Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Eine der Demonstrantinnen ist gestorben, nachdem sie von einer Frau überfahren wurde, die in Panik geraten war. Außerdem gibt es diverse Videos, die zeigen, wie Demonstrationsteilnehmer die Aktion missbrauchen zu rassistischen Attacken und homophoben Pöbeleien. Warum.

Die neuen Nachbarn, die schon im Frühjahr nebenan eingezogen sind, haben wir diese Woche endlich mal zum apéro eingeladen. Die mit dem Hund mit den merkwürdigen Tischmanieren.

Unsere Postbotin ist nicht mehr da. Schon länger nicht, es fällt nur jetzt mehr auf. Während des Sommers wurde sie durch einen jungen Studenten ersetzt, der den Job wirklich super gemacht hat, total freundlich war und uns die Pakete manchmal bis vor die Tür gebracht hat. Leider hat er es nach dem Ende der Ferien vorgezogen, weiterzustudieren, anstatt Post herumzufahren. Jetzt erledigt jemand den Job, der es nicht so genau nimmt mit den Hausnummern und schon mal alle Briefe für 18 a, b und c bei uns einwirft. Oder kurz hupt, wenn er/sie ein Paket für uns im Auto hat, dann den offensichtlich schon vorbereiteten Benachrichtigungszettel mit dem Inhalt, dass keiner da war und das Paket nach drei Tagen bei der Post abgeholt werden kann, in den Briefkasten wirft und schnell wegfährt. Die frühere Briefträgerin war übrigens bei Hunden sehr beliebt, da sie immer einen Hundekeks parat hatte. Seitdem Gaston sie kennt, zerrt er zu jedem gelben Renault Kangoo hin.

Was bin ich froh, wenn der November zur Neige geht und ich den Ausdruck “black friday” nicht mehr allüberall sehen oder hören muss. Es ist wirklich überall “black friday”, mancherorts ist eine ganze Woche lang “black friday”, Werbung ist zu hören mit der Melodie “We wish you a merry black friday” statt a merry christmas, manchmal ist der “black friday” abgewandelt in “golden friday”, “black friday” in sämtlichen Internetshops, bei allen Telefonanbietern, in sämtlichen Werbeprospekten, in der Werbung sämtlicher Radiosender. Selbst bei Township gibt es drei Tage lang ein “black friday”-Angebot. Aargh.

Und zum Schluss noch ein Link zu einer der beeindruckendsten Sachen, die ich in letzter Zeit im Internet gesehen habe. Ob das auf Smartphones gut kommt, weiß ich nicht, aber auf meinem großen Arbeitsmonitor ist es wirklich irre. Und wenn jemand herausfindet, ob das Ganze irgendwann ein Ende hat, bitte ich um Mitteilung. Es gibt mehrere Versionen, diese hier gefällt mir am besten: Zoomquilt 2.

WmdedgT – Oktober

Der fünfte Tag des Monats ist traditionell der “Was machst du eigentlich den ganzen Tag”-Tag, das heißt: aufschreiben, was wir den ganzen Tag über gemacht haben, und dann abends bei Frau Brüllen verlinken, wo auch alle anderen Blogger zu finden sind, die bei der Aktion mitmachen.
Also, was haben wir heute so gemacht? Bis jetzt war es ziemlich unspektakulär:

Aufstehen, Kaffee, Katzen- und Hundefrühstück, Kaffee, Hühnerfrühstück, Kaffee, Wäsche waschen, Geschirr abwaschen, ein wenig Computerarbeit – alles ohne Fotos, denn es ist ja nun nicht sooo spannend, jeden Monat die gleichen Fotos zu zeigen.

Aber jetzt gibt es Fotos, zunächst von Leos Hundespaziergang am Morgen: Die Weinernte ist in vollem Gange. Heute wurde in den Feldern direkt hinter unserem Grundstück geerntet; von frühmorgens bis spät am Abend sind die Erntemaschinen zu hören.

Zwischendurch werden die geernteten Trauben umgeladen in die bereitstehenden Trecker-Anhänger.
Ein Großteil der Trauben wird maschinell geerntet. Bei Rothschilds passiert das natürlich von Hand, vereinzelt auch bei kleineren Châteaus hier in der Nähe. An einem Weinfeld, in dem gerade manuell geerntet wurde, kam Leo heute morgen auch vorbei, nur als er die Leute mit ihren Kiepen fotografieren wollte, war der Akku seines Fotoapparates leer.

Nach dem Mittagessen habe ich mich ein wenig schlau gelesen, und zwar zum Thema Ausstellung eines neuen Ausweises, da unsere demnächst ungültig werden. Es dauert zwar noch ein wenig bis dahin, aber sowas braucht ja wohl auch Zeit. Sechs bis acht Wochen für einen neuen deutschen Ausweis, wie ich gelesen habe, und außerdem stand da “Bei Anträgen, die bei den Generalkonsulaten in Bordeaux und Lyon gestellt werden, kann es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.” Und zuständig für uns ist natürlich das Generalkonsulat in Bordeaux.
Eine Alternative dazu wäre, die französische Staatsbürgerschaft zu beantragen. (Bei all dem, was zur Zeit in Deutschland passiert, finde ich das keine schlechte Alternative.) Die erste Voraussetzung dafür, nämlich seit fünf Jahren in Frankreich zu wohnen, erfüllen wir schon mal. Außerdem müssten wir beweisen, dass wir uns an die französische Gemeinschaft angepasst haben – wie das genau geschehen soll, ist mir noch nicht ganz klar, es geht auf jeden Fall um die Einhaltung der wesentlichen Grundsätze und Werte der französischen Republik, sowie um Kenntnisse ihrer Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Das entsprechende 28-seitige Heft habe ich schonmal runtergeladen, aber noch nicht auswendig gelernt… Spachkenntnisse müssten wir auch nachweisen. Da wir keine schriftlichen Nachweise über unsere Sprachkenntnisse haben, könnten wir, wenn wir älter als 60 Jahre sind, mit einem Mitarbeiter der Präfektur in Bordeaux ein Gespräch führen, in welchem dieser unsere Kenntnisse beurteilt und bescheinigt.
Natürlich müssten wir auch ellenlange Anträge ausfüllen. Ich habe einen Blick darauf geworfen – vermutlich wären auch dabei mal wieder unsere unterschiedlichen Nachnamen ein Problem.
Wenn wir dann alle Hürden überwunden hätten, gäbe es eine “cérémonie d’accueil dans la citoyenneté française”, also übersetzt etwa Begrüßungszeremonie in der französischen Staatsbürgerschaft. Dort würden wir vom Präfekten des Départements oder aber von einem Bürgermeister die Satzung über die Rechte und Pflichten des französischen Staatsbürgers ausgehändigt bekommen. Ob es auch einen Sekt gäbe, steht dort nicht.
Ich vermute, es wird darauf hinauslaufen, dass wir doch wieder einen deutschen Ausweis beantragen und unseren eigenen Sekt trinken.

Übrigens sah es im Inneren des grauen Persos so aus :m-lol: Das war ich im zarten Alter von 16 Jahren. Dieser Kragen!

Zwei Jahre später war die biedere Zeit vorbei. Wie hier am Führerschein-Foto zu erkennen.
Aber ich schweife ab.

Leo ist nachmittags Einkaufen gefahren; die Hunde und ich sind ein Stück mitgefahren und dann zurück nach Hause gelaufen. Wunderschönstes Wetter, angeblich waren es bis zu 30 Grad, gefühlt in der Sonne eher noch heißer. Wie es aussieht, ist morgen wohl Schluss mit den warmen Temperaturen, aber wir sind ja wirklich genug verwöhnt worden in diesem Jahr.

Diese Weinstöcke sind abgeerntet, wie man sieht. Gaston bedient sich an den runtergefallenen Trauben …

… und erntet noch den Rest ab, der hängengeblieben ist.

Als wir alle wieder zuhause waren, haben wir noch ein wenig draußen gesessen und den vielleicht letzten schönen Abend genossen. Um acht Uhr wird es dunkel, da waren die Hühner schon im Stall und konnten eingeschlossen werden.

Hier ist ein Frosch in einer Gießkanne zu sehen. Eigentlich nichts besonderes, soll ja mal vorkommen, dass Frösche in Gießkannen sitzen. Wenn aber diese Gießkanne unter unserem Schlafzimmerfenster steht, und wenn dieser Frosch aus der Gießkanne heraus um fünf Uhr morgens mit seinen Froschkumpels eine Unterhaltung anfängt, dann stehen wir senkrecht im Bett. Es ist schwer zu beschreiben, wie laut es ist, wenn ein Frosch in einer 10-Liter-Plastikgießkanne quakt, aber wir wissen nun, das ist RICHTIG LAUT. Leo hat glücklicherweise die Gießkanne entdeckt, in der der Frosch saß, ich habe ihn hinausbefördert, und nun hoffen wir, dass es ihm nicht so gut darin gefallen hat, dass er wiederkommt.

Und das war’s für heute.